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Michala Petri, recorder
Odense Symphony Orchestra
German & French Recorder Concertos
10/10/10: Wie gewohnt ist Michala Petris Spiel über jeden Zweifel erhaben: technische Akrobatik, vollendete, fast schon hypnotisierende Tonformung und eine hoch emotionale Ausdruckskunst befinden sich in einem wundervollen Einklang.
Christof Jetzschke, Klassik Heute, Germany
18.March 2016
 

Zeitgenössische Blockflötenkonzerte aus China, England und Dänemark hat die Ausnahmeflötistin Michala Petri bereits vorgelegt. Als Fortsetzung der auf ihrem eigenen audiophilen Label OUR Recordings veröffentlichten Reihe erscheinen nun Kompositionen deutscher und französischer Herkunft in Weltersteinspielungen. Und wie die vorangegangenen Produktionen wird auch diese tontechnisch makellose Veröffentlichung mit Sicherheit wieder Aufsehen erregen.

Wie gewohnt ist Michala Petris Spiel über jeden Zweifel erhaben: technische Akrobatik, vollendete, fast schon hypnotisierende Tonformung und eine hoch emotionale Ausdruckskunst befinden sich in einem wundervollen Einklang. Dazu ein ungemein an- und aufregendes Kommunizieren mit dem bestens aufgelegten und unglaublich klangbewusst agierenden Odense Symphony Orchestra unter der Leitung von Christoph Poppen. Es ist denn auch in erster Linie eine geradezu magische Klanglichkeit, mit der die drei hier aufgenommenen Konzerte imstande sind, jeden ihn ihren Bann zu ziehen.

Der 1965 geborene Markus Zahnhausen beschreibt sein Werk Recordare als ein „Monument gegen den Krieg“, als eine „tiefgründige Musik von innerer Virtuosität“, als einen Wechsel von „lyrischer Zartheit“ und „dramatischen Steigerungen“. So mosaikartig zusammengesetzt dieser Wechsel beim ersten Hören auch scheinen mag, so entpuppt er sich allmählich doch als eine organische Entwicklung, basierend auf der Rolle der „Blockflöte als stets präsenter Ich-Erzähler“ und einem „Spiel mit Pausen, mit dem Zeitfluss“ (Markus Zahnhausen). Vieles scheint der Zeit enthoben, auch in Fabrice Bollons hochvirtuosem Your Voice Out oft he Lamb, einer Hommage des ebenfalls 1965 geborenen Franzosen an das legendäre Konzeptalbum The Lamb Lies Down on Broadway von 1974 der zu dieser Zeit noch dem Progressiv Rock zuzurechnenden Band Genesis. Wie die britischen Art-Rocker in ihren besten Zeiten, so erweist sich auch Bollon als Meister der Verwandlung. Denn die von Genesis aufgegriffenen und in neue Zusammenhänge eingebetteten melodischen, harmonischen und rhythmischen Fragmente sind nur schwer erkennbar, schon gar nicht als originalgetreue Zitate; sie sind vielmehr das Ergebnis eines bisweilen improvisatorisch wirkenden, aber doch sehr zielgerichteten motivischen Entwicklungsprozesses. Bliebe noch die leidenschaftliche und hoch intensive Musik für Altblockflöte, 25 Streichinstrumente und Schlagwerk von Günter Kochan (1930-2009). Der zu den bedeutendsten Komponisten der DDR zählende Kochan war – nach eigenen Worten – immer bestrebt, „eine menschenfreundliche Musik zu schreiben, die frei ist von Pessimismus und Resignation, die von breiten Schichten der Bevölkerung, das heißt von den aufgeschlossenen Musikfreunden, verstanden werden kann“. Erstaunlicherweise erscheint mir ausgerechnet seine Komposition als nicht so leicht verdaulich, als das am schwersten zugängliche Werk dieser CD.

Um auf die angesprochene Klanglichkeit zurückzukommen: Ein fortwährendes Eintauchen in vielfarbige Klangwelten ist allen drei Konzerten gemein. Etwaige Fragen nach der jeweiligen Architektur, Tonalität, nach Spieltechniken, nach Besetzung oder nach der Ausgestaltung und den Herausforderungen des Soloparts treten für mich dahinter eindeutig zurück. Es ist einfach das unentwegte Spiel mit sämtlichen musikalischen Parametern und Ausdrucksmöglichkeiten und ein oftmals daraus entstehendes Gefühl von gedehnter Zeit und unendlichem Raum sowie die traumwandlerische Sicherheit, mit der sich Michala Petri und das Odense Symphony Orchestra in diesen Werken aufeinander zu und voneinander weg bewegen, was diese – auch textlich vorzüglich begleitete – Produktion so unwiderstehlich macht. 


Christof Jetzschke, Klassik Heute, Germany

Michala Petri, recorder
Odense Symphony Orchestra
German & French Recorder Concertos
10/10/10
Christof Jetzschke, Klassik heute
March 18th 2016
 
Zeitgenössische Blockflötenkonzerte aus China, England und Dänemark hat die Ausnahmeflötistin Michala Petri bereits vorgelegt. Als Fortsetzung der auf ihrem eigenen audiophilen Label OUR Recordings veröffentlichten Reihe erscheinen nun Kompositionen deutscher und französischer Herkunft in Weltersteinspielungen. Und wie die vorangegangenen Produktionen wird auch diese tontechnisch makellose Veröffentlichung mit Sicherheit wieder Aufsehen erregen.
Wie gewohnt ist Michala Petris Spiel über jeden Zweifel erhaben: technische Akrobatik, vollendete, fast schon hypnotisierende Tonformung und eine hoch emotionale Ausdruckskunst befinden sich in einem wundervollen Einklang. Dazu ein ungemein an- und aufregendes Kommunizieren mit dem bestens aufgelegten und unglaublich klangbewusst agierenden Odense Symphony Orchestra unter der Leitung von Christoph Poppen. Es ist denn auch in erster Linie eine geradezu magische Klanglichkeit, mit der die drei hier aufgenommenen Konzerte imstande sind, jeden ihn ihren Bann zu ziehen.
Der 1965 geborene Markus Zahnhausen beschreibt sein Werk Recordare als ein „Monument gegen den Krieg“, als eine „tiefgründige Musik von innerer Virtuosität“, als einen Wechsel von „lyrischer Zartheit“ und „dramatischen Steigerungen“. So mosaikartig zusammengesetzt dieser Wechsel beim ersten Hören auch scheinen mag, so entpuppt er sich allmählich doch als eine organische Entwicklung, basierend auf der Rolle der „Blockflöte als stets präsenter Ich-Erzähler“ und einem „Spiel mit Pausen, mit dem Zeitfluss“ (Markus Zahnhausen). Vieles scheint der Zeit enthoben, auch in Fabrice Bollons hochvirtuosem Your Voice Out oft he Lamb, einer Hommage des ebenfalls 1965 geborenen Franzosen an das legendäre Konzeptalbum The Lamb Lies Down on Broadway von 1974 der zu dieser Zeit noch dem Progressiv Rock zuzurechnenden Band Genesis. Wie die britischen Art-Rocker in ihren besten Zeiten, so erweist sich auch Bollon als Meister der Verwandlung. Denn die von Genesis aufgegriffenen und in neue Zusammenhänge eingebetteten melodischen, harmonischen und rhythmischen Fragmente sind nur schwer erkennbar, schon gar nicht als originalgetreue Zitate; sie sind vielmehr das Ergebnis eines bisweilen improvisatorisch wirkenden, aber doch sehr zielgerichteten motivischen Entwicklungsprozesses. Bliebe noch die leidenschaftliche und hoch intensive Musik für Altblockflöte, 25 Streichinstrumente und Schlagwerk von Günter Kochan (1930-2009). Der zu den bedeutendsten Komponisten der DDR zählende Kochan war – nach eigenen Worten – immer bestrebt, „eine menschenfreundliche Musik zu schreiben, die frei ist von Pessimismus und Resignation, die von breiten Schichten der Bevölkerung, das heißt von den aufgeschlossenen Musikfreunden, verstanden werden kann“. Erstaunlicherweise erscheint mir ausgerechnet seine Komposition als nicht so leicht verdaulich, als das am schwersten zugängliche Werk dieser CD.
Um auf die angesprochene Klanglichkeit zurückzukommen: Ein fortwährendes Eintauchen in vielfarbige Klangwelten ist allen drei Konzerten gemein. Etwaige Fragen nach der jeweiligen Architektur, Tonalität, nach Spieltechniken, nach Besetzung oder nach der Ausgestaltung und den Herausforderungen des Soloparts treten für mich dahinter eindeutig zurück. Es ist einfach das unentwegte Spiel mit sämtlichen musikalischen Parametern und Ausdrucksmöglichkeiten und ein oftmals daraus entstehendes Gefühl von gedehnter Zeit und unendlichem Raum sowie die traumwandlerische Sicherheit, mit der sich Michala Petri und das Odense Symphony Orchestra in diesen Werken aufeinander zu und voneinander weg bewegen, was diese – auch textlich vorzüglich begleitete – Produktion so unwiderstehlich macht. 
Christof Jetzschke, Klassik heute

Michala Petri, recorder
Henrik Vagn Christensen, conductor
Danish Faorese Recorder Concertos
Michala Petri is a champion of this instrument.
Lutz Lesle, Das Orchester, 01/2016, Seite 79
15.February 2016
Circe der Blockflöte – so möchte man sie hofieren. Mit ihrer atemberaubenden Virtuosität beflügelt die Dänin die Fantasie zeitgenössischer Komponisten. Um die Fülle ihres Repertoires zu dokumentieren, gründete sie 2006 sogar ein eigenes CD-Label. Das erste der ihr zugedachten Konzerte stammt von Thomas Koppel, dem jüngsten Spross einer Musikerfamilie, die sich vor der Judenverfolgung im besetzten Dänemark nach Schweden retten konnte. Des konventionellen Lehrbetriebs am Kopenhagener Konservatorium überdrüssig, gründete er in den 1960er Jahren mit seinem Bruder Anders die Rockgruppe Savage Rose, die bald Kultstatus erlangte. Späterhin widmete er sich der Komposition sozialkritisch engagierter Musik.
Moonchild’s Dream (1990/91), ursprünglich für ein Musikvideo von Danmarks Radio bestimmt, kreist um die Hoffnungen und Ängste eines kleinen Mädchens aus der Gegend des Kopenhagener Südhafens. Ein Trommelschock erschreckt zu Beginn nicht nur den Hörer, sondern auch die Blockflöte, die mit flatterhaften Arpeggios einsetzt, bevor sie in einem elegisch getönten Melodienzug zur Ruhe kommt. Ein graziöser Pas de deux mit der Solovioline (2. Satz) und verzückte Pirouetten zu federleichten Harfen- und Streicher-Tupfern (3. Satz) spiegeln die Träume des Mondkindes, bevor sich der illusionäre Kreis mit Trommelgepolter und scheuem Flötengewisper schließt.
Inzwischen über 80 Jahre alt, sorgt der „etablierte Außenseiter“ Pelle Gudmundsen-Holmgreen mit seiner dinghaften, quasi bildhauerischen, affektscheuen Tonkunst – die er „konkret“ nennt – immer wieder für Unruhe im Staate Dänemark. 2014 schrieb er Michala Petri ein Konzert mit dem wortspielenden Titel Chacun Son Son (Jedem seinen Ton), worin die verschiedenen Klanggruppen – Holzbläser, Blech, Streicher und Schlagwerk – unbeirrt ihre eigene träge Spur ziehen, ohne sich aufeinander einzulassen. Von einem langgestreckten Kanon ausgehend, gleicht das Stück eher einem Ritual als einem Konzert.
Das dritte, von den Aalborger Sinfonikern unter Henrik Vagn Christensen mit Liebe und Leidenschaft ausmodellierte Blockflötenkonzert stammt von dem Färinger Sunleif Rasmussen. 1961 auf der „Sandinsel“ Sandoy im Süden der Färöer geboren, wurde er nach Vorstudien in Norwegen Kompositionsschüler von Ib Nørholm in Kopenhagen. Seine erste Symphonie Oceanic Days gewann 2002 den Preis des Nordischen Rates. Die zweite The Earth Anew mit Männerchor, Sopran und Bariton (zum Sibelius-Jahr 2015) erlebte kürzlich in Helsinki ihre Premiere.
Mag die Idee zu den Territorial Songs, die Rasmussen 2008/09 als Residenzkomponist von Sønderjyllands Symfoniorkester für Michala Petri komponierte, auch einer Novelle von Italo Calvino entspringen – die maritime Aura des Konzerts ist nordatlantischer Natur. Die reviermarkierenden Vogellaute entziehen sich stellenweise der Takthoheit des Dirigenten. Um das ozeanische Raumgefühl noch zu steigern, wechselt die eminent geforderte Solistin von Satz zu Satz ihr Instrument (Sopran-, Alt- und Tenorflöte). Die drei Orchesterflöten tönen von draußen her wie Stimmen ferner Meeresvögel.

Lutz Lesle, Das Orchester, 01/2016, Seite 79

Michala Petri, recorder
Lapland Chamber Orchestra
Nordic Sound
Tribute to Axel Borup-Jørgensen
Feinen spieltechnischen und dynamischen Nuancen
Hanns-Peter Mederer, Das Orchester 02/2016, Seite 74
14.February 2016
Der Bezug zum vokalklangnahen Naturrepertoire ist ein grundsätzliches Charakteristikum zeitgenössischer skandinavischer Musik, die vorwiegend von den Inseln des Archipels ihren Ausgang nahm. Daher verwundert es nicht, dass auch bei einer so abwechslungsreichen Kompilation in den neuesten Werken lebender dänischsprachiger Komponisten Imitationen von Vogelstimmen vorkommen, wenn sie diese wie im Falle von Bent Sørensen nicht gar zum Gegenstand haben.
Michala Petris gemeinsames Projekt mit Clemens Schuldt als jungem Ausnahmedirigenten und dem Lappländischen Kammerorchester, das gerade für ein Repertoire mit der Pause als Klang- und Bedeutungsträger besonders geeignet erscheint, ist dem Andenken an die inspirative Persönlichkeit Axel Borup-Jørgensens gewidmet. Um charismatisch auf die Beiträger dieser Aufnahme, die nicht seine direkten Schüler waren, einzuwirken, bedurfte es nicht zwingend einer akademischen Laufbahn. Der Pianist, der an der Entwicklung eines „nordischen Sounds“ arbeitete, gleichzeitig poetisch dachte, aber eine einfache, pointillistische Satzweise praktizierte, bildete sich nämlich gerade auf kompositorischem Gebiet autodidaktisch. Da es sich um eine Hommage handelt, endet das CD-Projekt einer Kadenz gleichend mit Sommasvit, einem frühen Werk Axel Borup-Jørgensens für Streicher, dessen in Musik gegossene Naturszenerien hier äußerst subtil und einfühlsam wiedergegeben werden.
Expliziter noch an Themen von nordischer Landschaft ist eine Generation später Bent Sørensen orientiert, allerdings bezieht sich sein Beitrag direkt auf den geehrten Komponisten. Whispering kennzeichnet die sanfte Art seines Sprechens, das einem Flüstern nahe kam. Die Flöte ist für ein solch ungewöhnliches Porträt das geeignete Leitinstrument. Die feinen spieltechnischen und dynamischen Nuancen, die hier verlangt werden, stellen für Michala Petri eine reizvolle Aufgabe dar, die sie mit großer Präzision und Ausdrucksstärke realisiert. Dennoch wirkt die nur zehn Minuten dauernde Komposition etwas zusammengestückt.
Bei Winter Echoes aus der Werkstatt des färöischen Cross-over-Künstlers Sunleif Rasmussen bleibt zwar die ursprüngliche Ausrichtung am polyfonen Kirchenchor und an mittelalterlichen Balladentänzen spürbar, doch tatsächlich bezieht sich das Stück für Flöte und 13 Streicher auf Borup-Jørgensens Vorliebe für Kunsthandwerk zum Thema „Winter“.
Etwas aus der Reihe fällt das Concertino des Jazzmusikers und Arrangeurs Thomas Clausen: Es ist von den Wiederholungsschemata barocker Musik und Versatzstücken aus populären Bach-Werken inspiriert, die häufigen Modulationen lassen an den Tonartenwechsel in einer Sonate um 1700 denken. Petris Versiertheit im Zusammenwirken mit dem Orchester kommt in den vier Sätzen besonders zum Tragen.
Dank der hohen Klangauflösung des DXD-Audio-Formats ergibt sich bei der Wiedergabe der Aufnahme aus dem Kulturhaus zu Rovaniemi eine hohe Präsenzwirkung. Gerade im Falle der solistischen Stimme und besonders der Flöte glaubt der Hörer selbst im Konzert zu sitzen und die
Instrumentalisten unmittelbar vor und neben sich zu haben.

Hanns-Peter Mederer, Das Orchester 02/2016, Seite 74

Marcus Creed, Conductor
L'amour et la foi
Vocal Music by Olivier Messiaen (1908 - 1992)
Creed staat bekend als een perfectionist
Siebe Riedstra,Opus Klassiek.nl, Februari 2016
13.February 2016
L'amour et la foi – de liefde en het geloof, is de titel van deze uitgave. Twee van de drie pijlers waar het werk van de grote Franse meester op rust, met als derde de zang van de vogels. Ze komen samen  in de liefdestrilogie die Messiaen in de jaren 1940 componeerde, bestaande uit de liederencyclus Harawi, de Turangalila Symfonie en de hier opgenomen cyclus voor twaalf vocalisten, Cinq Rechants. De schakel tussen de Trois Liturgies en de Turangalila Symfonie wordt gevormd door de concertante pianopartij en de Ondes Martenot, het motet O Sacrum Convivium! is een van de ontroerendste uitingen van deze diepgelovige katholiek.
Marcus Creed is sinds 2014 chef-dirigent van het Deens Nationaal Vocaal Ensemble, in omvang en doelstelling het zusje van het Nederlands Kamerkoor. Met deze cd geeft hij zijn visitekaartje af met drie werken van Olivier Messiaen. De Cinq Rechants uit 1948 zijn geschreven voor twaalf solostemmen, met gebruikmaking van een zelfverzonnen taal, die lijkt op Sanskriet. Razend moeilijk en razend knap uitgevoerd. De Trois Petites Liturgies uit 1943 vragen om de wonderlijke combinatie van vrouwenkoor, strijkers, solopiano, ondes Martenot en slagwerk. Het is een omvangrijk werk waarin alles gevraagd wordt van de intonatiekunst van de dames. Ragfijne drieklanken worden ons deel, maar voor de solosopraan kiest Creed voor het kleinste stemmetje uit de groep – bijna een kinderstem, dus wellicht een bewuste keuze? Het korte maar hartbrekend mooie motet O Sacrum Convivium! wordt gezongen door het Deens Nationaal Concertkoor, een formatie van 74 professionele zangers. Creed staat bekend als een perfectionist en doet die reputatie hier alle eer aan. Wie dacht dat de in 1991op Virgin Classics verschenen topprestatie van Terry Edwards, in ditzelfde repertoire met zijn London Sinfonietta Chorus niet verbeterd kon worden mag zich hier laten verrassen. 
Siebe Riedstra,Opus Klassiek.nl, Februari 2016

Michala Petri, recorder
Mahan Esfahani, harpsichord
Corelli : La Follia
Muskicalisher Intelligenz und detailreicher Gestaltung
Reinmar Wagner, Musik & Theater, Germany
18.January 2016

Die originale Violine kann sich zwar nicht ganz vergessen Machen, aber Michala Petri beweist mit viel muskicalisher Intelligenz und detailreicher Gestaltung, dass Corellis Sonaten auch ihrer Blockflöten besten passen. Historish korrekt übrigens: Dises Stücke haben sich teils in den wildesten Arrangements bis nach Amerika und Indien verbreitet. Viel trägt auch das variantenreiche Cembalospiel von Mahan Esfahani zum hervorragenden Eindruck bei
Reinmar Wagner, Musik & Theater, Germany

Marcus Creed, Conductor
L'amour et la foi
Vocal Music by Olivier Messiaen (1908 - 1992)
5 stjernet anmeldelse i Kristeligt Dagblad, Denmark
Peter Dürrfeld, Kristeligt Dagblad
13. January 2016
Vokalmusik af Messiaen
Den franske komponist Olivier Messiaen (1908-1992) betragtes i lighed med sin landsmand, netop afdøde Pierre Boulez, som en af de største komponister i det 20.århundrede, og er man nysgering efter at lære hans vokalmusik at kende, er det værd at anskaffe sig en ny cd fra OUR Recordings.

”L´amour et la foi” (kærlighed og troen), som titlen er blevet, rummer tre vokalværker af Messiaen, og pladen har meget fortjent vundet den prestigefyldte pris Diapason d´Or de l´année, opkaldt efter det franske musiktidsskrift Diapason (stemmegaflen)

Hovedværket, der varer godt 35 min, er ”Trois petites liturgie de Présence devine”, tre små liturgiske stykke om Guds tilstedeværelse. Messiaen har selv skrevet teksten til disse tankevækkende stykker. Han komponerede værket i 1943, men på grund af krigen måtte førsteopførelsen vente til april 1945, hvor de tyske tropper havde forladt Paris. En masse førende kulturpersonligheder var tilstede ved den lejlighed, heriblandt maleren George Braque, digteren Paul Élouard og komponisterne Arthur Honegger, Francis Poulenc – og Pierre Boulez.

De kunne glæde sig over det tresatsede og yderst dybsindige værk for 16 strygere, 18 sopraner, klaver og andre instrumenter, således det relativt nye ondes Martenot, et tidligt elektronisk tasteinstrument, opfundet af Maurice Martenot cirka 15 år tidligere.

På den nye skive søger DR`s VokalEnsemble og KoncertKoret, dirigeret af englænderen Marcus Creed, for en overbevisende fremførelse, assisteret af Marianna Shirinyan på klaver og Thomas Bloch på omtalte ondes Martenot.
Efter det korte mellemspil ”O sacrum convivium” (fra 1937), sunget på latin, følger cd´ens andet store værk, ”Cinq Rechants” fra 1948, skrevet for 12 solostemmer og sunget skiftevis på fransk og et sanskritlignende sprog, som Messiaen selv har opfundet.

Alt det kan læses nærmere om i det forbilledlige teksthæfte, der følger med denne krævende, men også uhyre givende udgivelse.
Peter Dürrfeld, Kristeligt Dagblad

Marcus Creed, Conductor
L'amour et la foi
Vocal Music by Olivier Messiaen (1908 - 1992)
Solitär
Dr. Matthias Lange, Klassik.com Germany
31.December 2016
Marcus Creed präsentiert zentrales Chorrepertoire des 20. Jahrhunderts hochklassig und mit überlegenem Können der beteiligten Ensembles. Olivier Messiaens Chormusik ist von größter Attraktivität.
Olivier Messiaens Werk für Chor ist durchaus gehaltvoll, das zeigt die aktuell von Marcus Creed und den Dänischen Nationalensembles vorgelegte Platte mit ihrem feinen Programm: Einleitend sind die 'Trois petites liturgies de la Présence divine' aus dem Jahr 1943 zu hören, besetzt für 18 Soprane, 16 Solostreicher, Klavier, Celesta, Vibraphon, Ondes Martenot und Perkussion. Dazu das unvergleichliche 'O sacrum convivium' aus dem Jahr 1937 für unbegleiteten Chor, schließlich die 1948 für zwölf Solostimmen gesetzten 'Cinq rechants'.
In den 'Trois petites liturgies de la Présence divine' materialisiert sich eine erstaunlich farbige Besetzung, die Messiaen reiche Möglichkeiten eröffnet: Vokal verströmt sich viel lyrische Schönheit, sind wunderbar klangsinnliche Momente zu erleben, feine Linien von fast romantischen Qualitäten, gelegentlich im sphärischen Zusammenspiel mit den Ondes Matenot, einem elektro-akustischen Instrument, freilich eingebettet in eine komplexe Rhythmik, die einerseits ein präzis gefügtes Bild zeitigt, andererseits aber immer wieder kunstfertige Verunklarung hervorruft. Aus den instrumentalen Anteilen entfalten sich dichte Wirkungen, durchaus mit dramatischem Potenzial.
Die Motette 'O sacrum convivium' ist – mit dem durchaus informativen, allerdings nur auf Französisch und in Kurzform auf Englisch verfügbaren Booklettext gesprochen – ‚eine Klasse für sich‘: Es steht mit seiner mild-komplexen Harmonik etwas abseits der anderen Werke und deren avancierter Ästhetik, nimmt aber mit seiner Intensität, seiner überaus attraktiven Klangfülle voller edler Eleganz für sich ein. Dieser Satz hatte vor gut einem Jahrzehnt auf einer Produktion des RIAS Kammerchors und Daniel Reuss‘ ebenso überzeugt wie die auch hier bei Creed und den Dänen unmittelbar sich anschließenden 'Cinq Rechants', die sich in ihren linearen Klüften, in der rhyhtmischen Ambition, der stimmtechnischen Herausforderung als echter Prüfstein für ein Ensemble solistisch befähigten Vokalisten dastehen. Messiaen spielt in diesem thematisch seiner Tristan-Trilogie angehörenden Werk fantasievoll mit der Sprache, lässt Strukturen oft geradezu implodieren, findet dann aber immer wieder den Weg zu einer gemeinsamen Deklamation der Vokalisten.
Potente Ensembles
Eine Herausforderung für jeden Spitzenchor. Und das Danish National Vocal Ensemble besteht die Herausforderung souverän, meistert die riesigen stimmtechnischen Tücken, bietet echtes solistisches Potenzial auf, immer wieder edel verblendet in eine intensive Interaktion. Bei aller forcierten Bewegtheit verlieren die zwölf Solisten das Ideal eines gerundeten Ensembleklangs nie ganz aus den Augen, verfallen nicht in hektische Härten: Auch höchste Virtuosität wird mit einer Anmutung von Leichtigkeit gemeistert. Dazu ist die Intonation makellos, in wirklich jedem Moment – und das will etwas heißen in diesem gelegentlich ins Äußerste sich weitenden Repertoire. Die instrumentale Ebene in den 'Liturgies' gerät agil und nervös, ganz dem Duktus Messiaens entsprechend, verströmt andernorts aber auch fast verstörend klar disponierten Klangsinn. Marcus Creed lässt das in sehr variablen, oft mit viel rhythmischem Drive versehenen Tempi musizieren, versammelt die Kräfte zuweilen auch zu lyrisch grundiertem Stillstand. Der größere Chor singt die Motette 'O sacrum convivium' mit kontrollierter Fülle und beeindruckender dynamischer Präzision in sehr klar konturierten Registern.
Marcus Creed präsentiert zentrales Chorrepertoire des 20. Jahrhunderts hochklassig und mit überlegenem Können der beteiligten Ensembles. Es ist erstaunlich, wie selten zum Beispiel die 'Cinq Rechants' bislang komplett eingesungen wurden – allein diese Komposition lohnt unbedingt die Begegnung. Wie Olivier Messiaens Chormusik überhaupt von größter Attraktivität ist.
Interpretation: 4 Stars
Klangqualität: 4 Stars
Repertoirewert: 4 stars
Booklet: 3 Stars



 

Dr. Matthias Lange, Klassik.com Germany

Michala Petri, recorder
Henrik Vagn Christensen, conductor
Danish Faorese Recorder Concertos
In all the three concertos she performs with her customary precision, delicacy and virtuosity.
John Turner, Recorder Magazine, UK
27 December 2015
This CD contains three extremely diverse recorder concertos. Thomas Koppel was one of the sons of the distinguished Danish composer Herman David Koppel, whom I remember meeting many years ago (and trying unsuccessfully to persuade him to write for the recorder!) at the Tivoli Concert Hall in Copenhagen – it was a memorable concert as it was my first hearing of Nielsen`s lovely Springtime in Funen.) Thomas founded an experimental rock group, Savage Rose, which achieved cult status. But latterly he turned to serious composition, before his too early death in 2016. The concerto Moonchild`s Dream (which Michala Petri has already recorded on a previous disc) is “easy listening” (very!), but I say that not in any pejorative sense. The work is filmic  (indeed, it was written for a film project about a Copenhagen street child), very melodic (catchy even), and has in spades what the recorder does best – showy decoration and manual dexterity. There are constant colourful diatonic roulades of scales and appeggios, while the orchestral textures are dominated by lush strings and harp (other woodwinds is used sparingly but tellingly). The solo instrument almost sounds like panpipes, and there is a cosy quasi-Celtic atmosphere to the music. The sound just washes over you in wawes – ideal for a long car journey!

In total contrast the single movement work by Gudmundsen-Holmgreen (Chacun Son Son – “to each his own sound”) is hardly a concerto at all. The recorder leads the woodwind group as primus inter pares, whilst the other sections of the orchestra are treated independently, often attacking each other with some brutality! Charles Ives comes to mind! At the start the bass recorder is surrounded by seemingly inconsequential thwacks, explotions, grunts and squecks, but gradually the music assumes the character of a rather heated jam session, and, after a high cadenza for the  sopranino recorder fighting against the full orchestra, a solo violin memorable interposes its own cadenza, before the music splutters to a halt. Chaotic, but organized chaos, with some wonderful (and intentional!!) mistunings. It is all really rather exciting to listen to!

The most extensive work on the disc in the Faroese composer Rasmussen`s Territorial Songs (the title refers to birdsongs – more specifically birdcalls in defence of their territory). The first movement, ushered in the bells, is a torrent of birdsong on the solo recorder, rather reminiscent of Messiaen`s piano evocations of birdsongs. The misty-sounding second movement seems to evoke an eerie seascape of high cliffs, with the roosting birds making repeated plaintive calls. In the third movement the music subsides and the solo recorder converses with three flutes spatially spread out around the concert hall. The fourth movement used the tenor recorder beautifully, letting it slither around sensuously, and culminating with the fragile but haunting sound of the soloist singing the twittering of the opening, but this time the birds song is even more manic, and the music pushes the soloist`s technique to the limit. This is a striking and effective concerto, showcasing very effectively Michala Petri`s awesome talents.

In all the three concertos she performs with her customary precision, delicacy and virtuosity. I have never no doubt that the orchestra will have enjoyed the sessions, particulary letting their hair down in Chacun Son Son. Highly recommended! 
John Turner, Recorder Magazine, UK

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
Med portvin i glasset og konfekt i skålen er julen hjemme, når Petri spiller.
Thomas Michelsen, Politiken, DK
15.december 2015
Jul med fløjter
4 stjerner
Der er sørget for velfungerende fjernvarme omkring de voksne elitestemmer fra DR VokalEnsemblet. I hænderne på dirigent og arrangør Michael Bojesen glider udvalget af nyere og ældre carols og andre julesange smukt af sted. Man har kunnet opleve sangerne og Bojesen live i december, og Michala Petris soloer på fløjter af forskellig kaliber giver farver til et album, som holder den vanskelige balance, juleplader skal holde. Ikke alt lyder helt autentisk i forhold til de historiske melodier, og til hverdag ville man måske mene, der var lagt lige tykt nok med glassur på honninghjerterne. Men det er jul, og så må der gerne være vaseline på linsen, så lysene på juletræet kan skinne ekstra flot. Med portvin i glasset og konfekt i skålen er julen hjemme, når Petri spiller.
Thomas Michelsen, Politiken, DK

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
Of the countless Christmas Carols compilations coming out at Christmas, this is a considerable standout
Paul Driver, Sunday Times
14 December 2015
 
The week`s essential new releases. Christmas Carols- Let The Angels Sing
Michala Petri(recorder) Danish National Vocal Ensemble cond Michael Bojesen, OUR Recordings 6.220615
Of the countless Christmas Carols compilations coming out at Christmas, this is a considerable standout. Economy of choral texture and a restlessly chirping, crystal-clear recorder line ensure that familiar songs sound new (the arrangements are Bojesen`s) and penetrate the heart afresh. Petri`s descants add to the pure pleasure principle of the carols themselves a constant grace of gratultous delight – gratultous, but soon seeming indispensable. Favourite numbers are the Czech Zither Carol(Haunting!) and Rocking, the German In Dulci Jubilo, the English Coventry Carol and It Came upon the Midnight Clear. 
Paul Driver, Sunday Times

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
Nach dem Hören dieser CD ist für mich klar, was es dieses Jahr beim Zusammensein um den Weihnachtsbaum als musikalische Begleitung geben wird.
Oliver Fraenzke, Dezember 2015, The New Listener, Germany
13 December 2015
Europäische Weihnachtslieder vom 13. bis zum 18. Jahrhundert aus vielen Ländern wurden von Michael Bojesen zusammengetragen und arrangiert für die Besetzung Chor und Blockflöte. Er dirigiert das Danish National Vocal Ensemble mit der Blockflötenvirtuosin Michala Petri.

Keine andere Zeit des Jahres verbinden wir heute so sehr mit Gesang wie die Zeit um Weihnachten, die Feier zur Geburt Christi. Schon in den frühesten Choralsammlungen sind immer wieder Adventsgesänge zu finden; Das Kirchenjahr beginnt mit dem 1. Advent, der stets mit dem berühmten „Ad te levavi“ eingeläutet wird. Doch nicht nur in der Kirche gehört der Gesang zu Weihnachten, auch im Bereich der Volksmusik ist er wesentlicher Bestandteil dieser Zeit der Feierlichkeit, und uns sind zu diesem Anlass aus vielen Ländern unzählige Melodien und Texte überliefert.

Siebzehn dieser Weihnachtslieder nahm sich der Dirigent Michael Bojesen für diese Anthologie vor, wofür er baskische, franziskanische, tschechische, englische, holländische, deutsche, polnische und französische Lieder sowie solche aus den „Piae Cantiones“ auswählte. Diese, mit einer Entstehungszeit zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert, bearbeitete er für sein internationale Reputation genießendes Danish National Vocal Ensemble und Michala Petri, die berühmte Blockflötistin, die sowohl in alter als auch in zeitgenössischer Musik zu Hause ist und bereits über 150 Werke uraufgeführt hat. Die Bearbeitungen von Michael Bojesen sind äußerst vielseitig, gut abgestimmt und können die herrlichen Volks- und Kirchenmelodien gleichzeitig pietätvoll untermalen wie auch durch die Vielstimmigkeit bereichern. Der Chorsatz ist mit sichtlicher Erfahrung und Geschick gesetzt, alle Stimmen haben ihre besonderen Einsätze und wechseln sich in der Führung ab. Manch ein polphon versetzter Stimmeinwurf lässt aufhorchen, und zu keiner Zeit läuft die Musik Gefahr, zu langweilen durch einen gleichförmigen oder nichtssagenden Satz. Nicht weniger kunstvoll ist die Soloflöte Michala Petris eingewoben, die sich trotz des natürlich immer hervorstechenden Instrumentaltons erstaunlich gut in die Chorstimmen integrieren kann, sie auch teils solistisch umspielt und mit einem lamettaartig feinen Hauch versieht. Auch manch einen solistischen Auftritt gibt Michael Bojesen seiner grandiosen Blockflötistin.

Das Danish National Vocal Ensemble, bestehend aus fünf Sopran- und vier Altstimmen, sechs Tenören und fünf Bässen, die im achtstimmigen Chorsatz jeweils zweigeteilt auftreten, besticht mit größter Sauberkeit und einem sehr entspannten, ruhigen Ton. Zu keiner Zeit lassen sie sich die Schwierigkeiten der teils vertrackten Stimmpolyphonien vernehmen, nie kommt Hektik und Unsicherheit auf. Ob alle Stimmen am aktiven melodiösen Verlauf beteiligt sind oder ob die einen Sänger eine solide Basis bilden, über der andere frei schweben können, ist in dieser Hinsicht vollkommen gleich, stets singt jeder Mitstreiter mit höchster Inbrunst und Freude an der Musik. Der gesamte Chor wirkt trotz der geringen Stimmenzahl sehr robust und stabil mit großem Volumen und reicher Fülle. Sehr angenehm ist auch die gute Textverständlichkeit ohne die so zur Mode gewordene Überakzentuierung eines jeden Konsonanten. Der Arrangeur Michael Bojesen tritt hier auch als Dirigent auf und hält sein Werk zusammen. Er erreicht erstaunliche Synchronizität und achtet auf genaueste Abstimmung seiner Sänger, darauf, dass stets die zentralen Stimmen im Vordergrund stehen, ohne dass die anderen Linien im Hintergrund verloren gehen, auch schafft er ein tragfähiges Kontinuum des Spannungsverlaufs, das in einem großen Bogen jedes Stück zusammenhält.

Eine besondere Rolle kommt natürlich Michala Petri mit der Blockflöte zu. Ihre ergänzende und ausschmückende Position als einzige Instrumentalistin verlangt einiges von der Dänin, indem sie ihre Flöte auch sehr sängerhaft einzusetzen hat, um nicht aus dem Gesamtkonzept zu fallen. Ihre Stimme passt sich nun wunderbar in das Gesamtbild herein, sämtliche virtuosen Höchstschwierigkeiten auf ihrem Instrument lässt sie locker vergessen. Es klingt tatsächlich so, als wäre die Blockflöte untrennbar mit diesen alten Melodien verbunden und als hätte es nie eine andere Möglichkeit gegeben, den Chor zu verzieren. Der Hörer wird kein anderes Instrument vermissen und beglückt sein über die zarte Blockflöte, die sich über dem stimmungsvollen Chor zu freudigen Höhenflügen hinreißen lässt.

„Let The Angels Sing“ ist eine durch und durch empfehlenswerte CD für alle, die auch einmal andere Melodien zu Weihnachten zu hören wünschen als diejenigen, die eh jedes Jahr rauf und runter gespielt werden, auch wenn auch hier das eine oder andere Lied durchaus nicht unbekannt ist. Es ist eine schöne Sammlung unterschiedlichster Stücke aus verschiedenen Ländern und Epochen, dargeboten von einem wahren Spitzenensemble. Nach dem Hören dieser CD ist für mich klar, was es dieses Jahr beim Zusammensein um den Weihnachtsbaum als musikalische Begleitung geben wird.
Oliver Fraenzke, Dezember 2015, The New Listener, Germany

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
Let the Angels Sing CD review – a fresh take on favourite carols
Stephen Pritchard, The Guardian (UK)
6 December 2015
It’s Advent, so time to think about music for the Christmas season. Here, composer and arranger Michael Bojesen offers some fresh thinking on some old favourites, sung with admirable clarity by the Danish National Vocal Ensemble, supported by some scurrying descants from the woody-toned recorders of Michala Petri. Gabriel’s Message, It Came upon the Midnight Clear, In Dulci Jubilo and Infant Holy, Infant Lowly are just some of the 17 carols given a harmonic wash and brush-up, recorded amid the terrific acoustics of the spectacular Danish Radio Concert Hall, Copenhagen. Nothing is exactly as you know it, and yet it’s all soothingly familiar too. Just add mince pies., The Guardian, Dec. 06.2015
Stephen Pritchard, The Guardian (UK)

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
The recording made in the Danish Radio Concert Hall, Copenhagen, Denmark is first rate.
Classical Reviewer, Sunday December 6th 2015
6 December 2015
Timeless carols from around Europe, beautifully realised by Michala Petri and the Danish National Vocal Ensemble under their director, Michael Bojesen on a new OUR Recordings release
Renowned recorder player Michala Petri https://michalapetri.com has teamed up with the Danish National Vocal Ensemble www.dr.dk/Koncerthuset/kor-og-orkestre/dr-vokalensemblet/forside.htm for a delightful recording of traditional Christmas carols and songs entitled Let the Angels Sing for OUR Recordings www.ourrecordings.com  in arrangements by the choir’s director Michael Bojesen http://michaelbojesen.dk
 
 
These carols and songs from across Europe date from 13th to 19th century beginning with the 13th c. Basque carol, Gabriel's Message arranged here for soprano, choir and recorder. It has a lovely opening for recorder player Michala Petri who is soon joined by a wordless soft, gentle choral layer, creating an exquisite atmosphere. The choir soon takes over and expands this well-known carol with the recorder adding a lovely, well-judged accompaniment. Midway, there is a lovely solo for Danish National Vocal Ensemble soprano, Malene Nordtorp and recorder.
 
The 14th c. Franciscan carol, Angelus ad Virginem has a rather folksy, lively recorder opening before the choir take this buoyant carol forward, finely phrased with a terrific vocal flexibility. Michala Petri provides some terrific flourishes and later there are lovely choral drones supporting an intricate recorder theme to conclude.
 
Up! Good Christen Folk from Piae Cantiones, 1582 brings a delicate repeated ‘ding, ding’ from the choir pointed up by a similar recorder motif before the carol moves forward with some first rate choral textures and more lovely recorder contribution, such agile playing.
 
Recorder and choir bring a lovely atmosphere to the 18th c. Czech carol, Rocking in this lovely arrangement.
 
A lovely recorder theme opens the 18th c English carol, A Virgin Most Pure before the choir join with some fine layers of the male voices. Michala Petri adds lovely decorations as the rest of the choir join building a terrific sound. There is some particularly fine recorder playing later as Petri soars and weaves around the choir.
 
An American pastor, Edmund Sears wrote the words for It Came Upon a Midnight Clear in 1849. These words were set by a student of Felix Mendelssohn, the American composer, Richard Storrs Willis. The English tune sung here was an arrangement by Arthur Sullivan of an earlier melody. Here there are lovely harmonies from the Danish National Vocal Ensemble who bring a rich clear sonority with Petri adding some lovely low recorder to the choral sounds.
 
King Jesus Hath a Garden is a lively 17th c. Dutch carol into which this choir quickly launch with some tremendously agility and perfectly phrased singing. Michala Petri weaves some lovely lines around the choir in the opening of the14th c. German In Dulci Jubilo as she does later, adding so much to the joy of this piece.
 
The choir bring a long, flowing line over a rapid recorder motif in the 16th c. English Coventry Carol with Petri bringing a lovely timeless quality to the music before a gentler end.
 
A fine arrangement of the 16th c. English carol, God Rest Ye Merry, Gentlemen where sections of the choir overlay in canon with more fine decorations from this recorder player.
 
There is a charming arrangement of the 17th c. Czech Zither Carol bringing a ‘ding, dong, ding’ from the choir with the recorder pointing up the theme before soon moving ahead with joy and energy. Unto Us Is Born a Son is also from Piae Cantiones, 1582.  This choir bring some lovely harmonies to this arrangement together with a lovely flow.
 
Michala Petri opens the 18th c. Polish Infant Holy, Infant Lowly with a gentle, hush before the wordless choir join. They soon move ahead in this gloriously arranged carol bringing a soft mellifluous choral tone. There is a lovely fluent recorder opening to the 14th c. German The Linden Tree Carol. The choir joins to lead ahead bringing all their lovely layering of voices with further fine recorder decorations.
 
Good King Wenceslas is again from Piae Cantiones, 1582, arranged for choir and recorder and bringing more, fine wordless choral sounds and a lovely recorder theme. The female voices bring the main carol soon joined by the whole choir, each section having their heads with some lovely recorder flourishes.
 
Blessed Be That Maid Mary is an English, 15th c. carol that opens with soprano voice of Danish National Vocal Ensemble member, Nina Bols Lundgren again showing the individual quality of this choir’s voices. The full choir soon bring a lovely, gentle mellow tone with some fine passages for individual sections of the choir.
 
Finally we come to the 15th c. French carol, O Come, O Come Emmanuel in a sensitive arrangement for choir and recorder. Michala Petri opens before the male voices of Danish National Vocal Ensemble deliver a lovely, direct version of this carol that is soon harmonised beautifully. The choir move through gentler sections with a lovely recorder accompaniment, bringing much care, thought and gentler moments of reflection before rising a little to conclude.
 
There are many popular carols here, quite beautifully and rather intimately realised by Michala Petri and the Danish National Vocal Ensemble. Fine musicianship brought to bear on these timeless carols from around Europe make this a disc to return to all through the season.
 
There are interesting notes in the nicely illustrated booklet as well as full English texts. The recording made in the Danish Radio Concert Hall, Copenhagen, Denmark is first rate. Sunday December 6th 2015
Classical Reviewer, Sunday December 6th 2015

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
Michala Petri flötet dazu – wie die blitzenden Sterne am Christbaum
Aumin Kaumanns,Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
4 December 2015
(5 Stars review,- maximum)
 
Für diejeniger, die bei der Kombination Blockflöte und Weichnachten vielleicht zusammenzuchen: hier ist was wirchlich Schönes. Beteilich is an diesem Arrangements von wahrlich alten Weichnachsliedern aus der Mitte Europas nämlich zunächst das Danish National Vocal Ensemble. Ein Kammerchoir von Erlesenen Fähigkeiten, die sich entwischen auch bis zu den Echo-und Grammy-Jurys herumgesprochen haben. Sein Leiter Michael Bojesen hat ungemein lebendiche Choirsätze erdacht, bei denen die Sängerinnen und Sänger zeigen können was sie alles draushaben. Und Michala Petri flötet dazu – wie die blitzenden Sterne am Christbaum. Aumin Kaumanns, December 4th, 2015
Aumin Kaumanns,Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
Das Fest kündigt sich an
Remy Frank, Pizzicato, December 2015
3 December 2015
Das Fest kündigt sich an
03/12/2015
Let the Angels Sing; European Christmas Carols and Songs; Michala Petri, Blockflöte, Danish National Vocal Ensemble, Michael Bojesen; 1 CD Our Recordings, 6.220615; Aufnahme 06/2015 (52’20)

Christmas Carols of The World Vol.1; Calmus Ensemble; 1 CD Carus 83.026; Aufnahme: 06/2015 (70’11)

Christmas Carols of the World Vol.2; Athesinus Consort; 1 CD Carus 83027; Aufnahme 07/2015 (78’50)

O heilige Nacht; Romantische Musik zur Weihnachtszeit; Dresdner Kammerchor, Hans-Christoph Rademann, 1 CD Carus 8392; Aufnahme: 11/2014 (72’26) - Rezension von Guy Engels


Zur Weihnachtszeit hat sich der Carus-Verlag mächtig ins Zeug gelegt und präsentiert gleich drei neue Produktionen, deren Bandbreite von purer Romantik bis zu Volksliedern aus aller Welt reicht. Auch eine CD von Our Recordings wird hier vorgestellt.
Die zwei Scheiben mit ‘Christmas Carols of the World’ sind Teil des preisgekrönten Liederprojektes. 2009 wurde diese Initiative ins Leben gerufen, die das gemeinsame Singen wieder stärker fördern soll.
Mit dem ‘Calmus Ensemble’ und dem ‘Athesinus Consort’ hat Carus kompetente Partner gefunden, die den zum Teil neuen Chorsätzen den richtigen, volksliedhaften Ton verleihen.
Für die romantische Chormusik mit Werken von Wüllner, Brahms, Schreck, Bruch, Loewe und Reger wurde der hervorragende Dresdner Kammerchor gewonnen. Mit seinem ausbalancierten, warmen Klang schafft er die rechte Stimmung einer wunderbaren Heiligen Nacht.
International geht es auch beim ausgezeichneten ‘Danish Vocal Ensemble’ zu. Bekannte, vorwiegend englische Carols erklingen hier in neuen Arrangements. Weihnachtslieder scheinen also auch in unserer hektischen Zeit nichts von ihrem besonderen Reiz verloren zu haben. Für die Zwischenspiele und die pastorale Note sorgt Michala Petri auf der Blockflöte.
Here we have four highly enjoyable, varied programs of Christmas carols in excellent performances.
 
Remy Frank, Pizzicato, December 2015

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
Die musikalische Umsetzung könnte nicht besser sein.
Guido Krawinkel, Klassik Heute
2 December 2015
Let The Angels Sing European Christmas Carols and Songs, In new arrangements for recorder and choir.
Künstlerische Qualität:9  Klangqualität:9  Gesamteindruck: 9

Eine ebenso aparte wie stimmige Kombination wird auf dieser Weihnachts-CD präsentiert: die menschliche Stimme und die Blockflöte. Beide „Instrumente“ arbeiten mit Luft, erzeugen Schallwellen mittels der variablen Spannung der Stimmbänder bzw. eines durch eine Klangspalte verwirbelten Luftstroms. Beide brauchen Wind, einen stabilen und dennoch lebendigen Atem, und das, was ein Sänger gerne „Stütze“ nennt, denn ohne selbige würde aus dem stabilen Wind nur ein flattriger Lufthauch.

Insofern macht die Kombination beider Klangerzeuger durchaus Sinn, dies zumal sich die Klänge auch musikalisch bestens mischen. Zumindest auf dieser CD, die das Nationale Dänische Vokalensemble und die Blockflötistin Michala Petri unter der Leitung von Michael Bojesen eingespielt haben. Die klanglichen Qualitäten des 20-köpfigen Ensembles ist über jeden Zweifel erhaben. Da vereinen sich solide ausgebildete Stimmen zu einem wunderbar homogenen, ausgewogenen, subtil abgestuften und fein austarierten Gesamtklang, der alle nur denkbaren Nuancen des Chorgesangs abdeckt. Der kultivierte Ensembleklang ist von wirklich erlesener Qualität und die Stimmen trotz aller individuellen Charakteristika von einer derart bestechenden Mischfähigkeit, dass diesbezüglich wirklich keine Wünsche offen bleiben.
Auch die Verbindung mit der Blockflöte könnte gelungener nicht sein. Zum einen weil Michala Petri die ganze Palette an Klangfarben ausschöpft, die das Blockflötenspektrum beinhaltet, zum anderen, weil diese sich gut in den Chorklang einfügt und diesen um interessante Facetten bereichert bzw. neue solistische Möglichkeiten eröffnet. Hinzu kommt, das auch die Arrangements von Michael Bojesen sehr abwechslungsreich sind. Die hier zu hörenden Weihnachtslieder aus ganz Europa, werden in vielen Facetten präsentiert. Zu hören sind nicht nur altbekannte Schlager, sondern auch andere Lieder, deren landestypisches Flair leider dadurch etwas verloren geht, dass sie allesamt nur auf Englisch gesungen werden. Laune macht diese CD trotzdem, der Ansatz ist vielversprechend und die musikalische Umsetzung könnte nicht besser sein.Guido Krawinkel [02.12.2015
Guido Krawinkel, Klassik Heute

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
Fløytende engel,- 5 stars review in Vårt Land (Norway)
Olav Egil Aune, Vårt Land
2 December 2015
Let the Angels Sing
OUR Recordings 6.220615/ Naxos Norway
Anbefales: «Angelus ad Virginem»
Karakter: 5
 Fløytende engel
Den danske verdensstjernen på blokkfløyte, Michala Petri, har gått sammen med Danmark Radios Vokalensemble om Cden Let the Angels Sing (La englene synge). Og det synger! En nyskaping, uten at «det nye» på noe vis er påtrengende. Korprestasjonene er av det beste på skandinavisk jord.
Verdensstjernen på blokkfløyte, Michala Petri, smyger tonene lystig rundt kjente og mindre kjente juletoner. Det er fristende å si et mirakel.
Det kunne fort ha vært et «påfunn», noe en gjorde for å være «annerledes». Her er fornyelsen «lek». Den som ikke har hørt Michala Petri spille, skal bare av den grunn legge øret til hva hun presterer. Frydefullt, ydmykt og topp korsang.
Anmeldt av Olav Egil Aune, December the 1th 
Olav Egil Aune, Vårt Land

Michala Petri, recorder
Danish National Vocal Ensemble
Let The Angels Sing
European Christmas Carols and Songs in New Arrangements for Recorder and Choir
Die Interpreten sind Weltklasse, genau wie der außerordentlich transparente Klang der Aufnahme.
Markus Zahnhausen, Windkanal, Germany
1 December 2015
Rechtzeitig zum Fest erscheint Michala Petris neueste CD mit einer Auswahl europäischer Weihnachtslieder in neuen Arrangements von Michael Bojesen. Die Blockflöte kommt in diesen schönen, volksmusikinspirierten Sätzen äußerst wirkungsvoll zum Einsatz und nutzt von Sopranino bis Bass eine breite Palette von Instrumenten. Die gerade erst in der Edition Wilhelm Hansen veröffentlichten Arrangements sind in ihrer Anlage und Faktur vielfältig und fantasievoll, teils auch mit aparten Tonartrückungen. Normalerweise stehe ich weihnachtlichen Kompilationen dieser Art eher skeptisch gegenüber, diese CD aber hat mir uneingeschränkt große Freude bereitet. Von der Musik geht ein Zauber aus, dem man sich kaum entziehen kann. Die Interpreten sind Weltklasse, genau wie der außerordentlich transparente Klang der Aufnahme. Abgerundet wird dieser positive Eindruck durch das edle, geschmackvolle Design der CD. Ganz sicher werde ich diese Scheibe öfter zur Hand nehmen, und bestimmt nicht nur zur Weihnachtszeit. Wer also noch ein zeitlos schönes Geschenk zum Fest sucht, sollte hier unbedingt zugreifen.
Markus Zahnhausen, December 2015

Michala Petri, Danish National Vocal Ensemble, Michael Bojesen: Let the Angels sing. European Christmas Carols and Songs. OUR Recordings, 6.220615 (2015)
Markus Zahnhausen, Windkanal, Germany

Michala Petri, recorder
Lapland Chamber Orchestra
Nordic Sound
Tribute to Axel Borup-Jørgensen
Nænsom brutalitet (5 Stars)
Henrik Friis, november 2015, Klassisk
24 November 2015
5 stars
Nænsom brutalitet
Siden Axel Borup-Jørgensens død i 2012 Har OUR Recordings i samarbejde med komponistens datter arbejdet med at sætte lys på hans musikalske arv. Dette resulterede blandt andet i en række bestillinger til fremtrædende danske komponister, som Michala Petri og Laplands Kammerorkester spillede på Louisiana i 2014, og som nu er udkommet på en rigtig medrivende cd. Borup-Jørgensens musik var bygget af idéer om specielle klange, der minutiøst blev komponeret og sat sammen af forskellige instrumenter i rigtig dramatisk forløb. Den udfordring har komponisterne på cd´en taget for pålydende – og musikerne forstået at videreformidle.
Bent Sørensen har begået et flimrende, poetisk stykke for blokfløjte og strygere kaldet ”Whispering”. Det er, hvad de gør. Musikken antyder, hvisker, kommer til syne – uden at poientere og konkludere. Og trækker sig tilbage igen. Alderspræsidenten på cd`en- foruden Borup-Jørgensens ”Sommasuite”, der runder af- er Pelle Gudmundsen-Holmgreen. Hans ”Music for 13 strings” er anderledes faretruende og pågående. Som serier af udbrud dukker instrumenterne op og samler sig til temmelig brutale klange, der som en enhed bevæger sig glidende rundt i klangrummet. Heavy metal for strygeorkester, der er til at blive høj af.
Færøske Sunleif Rasmussen har begået en lille blokfløjtekoncert, der tager over, hvor Gudmundsen-Holmgreen slipper. Med insisterende, aggressive strygere garneret med hurtige, specielle blokfløjtefigurer. ”Winter Echoes” hedder stykket, og sådan lyder det også. Mogens Christensens ”Nordic Summer Scherzo” er trods titlen ikke meget mildere i temperaturen. Hurtigt, jagtende og ustyrligt som kviksølv mellem fingrene. Eneste formildende stykke er Thomas Clausens ”Concertino for blokfløjte og strygere”, der lyder, som om der er skrevet i 1700-tallet. Næsten. Men i hvert fald som et karakterstykke fra blokfløjtens hjemland med venlige melodier og trygge harmoniske landskaber.
Borup-Jørgensens ”Sommersuite” fra 1957 er jo heller ikke ledsagemusik til kold hvidvin og duften af hyld. Nej, dengang i 1950èrne, hvor alle komponisterne på parnasset skrev enkel musik med Carl Nielsens arv i rygsækken, komponerede Borup-Jørgensen itureven modernisme med fokus på detaljen. Stærkt endnu. Henrik Friis, november 2015
Henrik Friis, november 2015, Klassisk
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Esromgade 15, opg.1 3.floor, room 1315
2200 Copenhagen N
Denmark
Tel: +45 4015 05 77
E-mail: hannibal@michalapetri.com
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